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Oil Performance Monitor zur Optimierung von Ölwechselintervallen:

System LUBRICON

Im Hinblick auf die technische Weiterentwicklung in der Automobil-/Nutzfahrzeugindustrie, im Getriebebau sowie im Bereich der Energieerzeugungsanlagen erlangt die Optimierung der Ölwechselintervalle von Maschinen und Anlagen zunehmend an Bedeutung.

Dies trifft zu sowohl im Hinblick auf den ökologischen als auch den ökonomischen Aspekt.


Funktionsweise

In Anlehnung an die quantifizierbaren Merkmale der Schmierstoffalterung erlaubt LUBRICON eine kontinuierliche, rückwirkungs- und zerstörungsfreie Schmierstoffüberwachung von Motoren und Maschinenteilen.

Das Meßsystem LUBRICON besteht aus zwei Komponenten: dem Einschraubsensor und einer kleinen Platine mit der entsprechenden Ansteuer- u. Auswerteelektronik, die vorzugsweise direkt im Meßkopf des Einschraubsensors untergebracht ist. Der prinzipielle Aufbau des Einschraubsensors (Version LKW) ist dem nachstehenden Anhang zu entnehmen.

Der Einbau des Meßsensors in den Ölkreislauf ist denkbar einfach, da der Sensor unabhängig von der Strömungsform des Schmierstoffes (laminar oder turbulent) arbeitet. LUBRICON erfordert keinerlei Wartung, arbeitet ohne mechanische Verschleißteile und kann aufgrund seiner kleinen modularen Bauweise praktisch jedem Aggregat angepaßt werden.

Kernstück des LUBRICON-Systems ist ein zylindrischer Quarzsensor mit den Abmessungen D=6mm und L=25mm, der es gestattet, gleichzeitig die Viskosität, die relative Dielektrizitätskonstante und die spezifische elektrische Leitfähigkeit des Schmierstoffes zu bestimmen. Zusammen mit dem integrierten Temperaturfühler wird es dadurch möglich, mit nur einem einzigen Sensor die Ölqualität zu überwachen.

Der patentierte Aufnehmer ist derart konzipiert, daß er z.B. auch anstelle der Standard-Ölablaßschraube in den Motor bzw. ins Getriebe eingebaut werden kann.

Zur Reduzierung der erforderlichen Betriebskosten wird davon ausgegangen, daß vorzugsweise das Meßsignal des LUBRICON der Bordelektronik auf nur einer Leitung als codiertes PWM-Signal zur Verfügung gestellt wird; die Ansteuer- u. Auswerteelektronik des "oil performance"-Sensors wird so auf ein Minimum reduziert.

Derzeit ist die Ansteuerung- und Auswerteelektronik noch in einem externen Prozeßgehäuse untergebracht; die Meßsignale werden mittels LCD-Display dargestellt und gleichzeitig auf eine Analogschnittstelle (4...20mA bzw. 0....10V) ausgegeben.

 

Merkmale:

Anwendung:

 

Technische Daten:

Versorgungsspannung 12/24 VDC
Leistungsaufnahme < 2 W
Meßbereich-Viskosität 1 bis 500 mPas/cSt
Meßfrequenz ca. 78 kHz
Reproduzierbarkeit +/- 1% Anzeigewert
Genauigkeit +/- 1% bei Referenzölkalibrierung
Meßbereich-Dielektrikum 1 bis 10, +/- 0,05
Meßfrequenz 10 kHz
Meßbereich-Temperatur - 40 bis 150 °C, +/- 0,2°C
Meßzeit ca. 15 s
Sensorleistung kl. 100 mW
Druckbereich kl. 16 bar
Rekalibrierung problemlose Neukalibrierung des Systems möglich
Datenausgänge Viskosität (bei Referenztemperatur) 0...10V bzw. 4...20mA
Dielektrizitätskonstante (bei Referenztemperatur) 0...10V bzw. 4...20mA
Meßwertaufnehmer Maße D=20mm, L=40mm, Werkstoff 1.4571
Einbau-Sensor M 22x1,5 (Ölablaßschraube-LKW)
4x1,5 (Ölablaßschraube-PKW)
Sensoranschluß Spezialkabel mit spritzwassergeschützter
Steckverbindung an Auswerteelektronik
Patent Europäisches Patent Nr. 0 527 176

 


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